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Vielfalt in der Region –
Toleranz kultivieren im ländlichen Raum

Wir reisen in die unterschiedlichsten Regionen der Erde und bewundern ferne Landschaften, interessieren uns für die kulturellen Leistungen, genießen das „fremde” Essen, lernen Menschen kennen und kehren mit beeindruckenden Bildern nach Hause.

Unsere Wirtschaft ist abhängig vom Weltmarkt. Gerade deshalb leidet Deutschland als Exportnation besonders unter Wirtschaftskrisen. Ohne Austausch mit den Menschen anderer Länder würde unser Wohlstand erheblich sinken.

Im Inland haben 20 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in Teilen der Bundesrepublik verlassen gleichzeitig Menschen ihre Heimat. Viele wandern ins Ausland aus, wo sie leichter Arbeit finden. Im Rahmen der Europäischen Union werden diese Wanderungsbewegungen noch zunehmen.

Trotz dieser grenzüberschreitenden Normalität passieren in Deutschland statistisch gesehen jeden Tag zwei Straftaten aus fremdenfeindlichen Motiven, stoßen Fremde auf Ablehnung und Intoleranz. Für Gewerkschaften, die stets für internationale Solidarität eingetreten sind, ist dieser Zustand ist nicht hinnehmbar.

Unter Federführung des PECO-Instituts wird deshalb in Kooperation mit der IG BAU ein zweijähriges Projekt zum Themenfeld „Migration und Fremdenfeindlichkeit“ durchgeführt, das insbesondere Auszubildende und junge Arbeitnehmer aus dem ländlichen Raum ansprechen will.

 

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